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Referenzbetriebe – Praxisbeispiele aus der Milchviehberatung Schweiz

Jeder Betrieb ist anders.

Boden, Klima, Betriebsstruktur, Visionen und Herausforderungen unterscheiden sich – und genau deshalb ist Beratung immer individuell.

Die folgenden Referenzbetriebe zeigen, wie unterschiedlich die Ausgangslagen sein können und wie NutriForm gemeinsam mit den Landwirten Lösungen entwickelt, die funktionieren.

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Heumilchbetrieb Silofrei Paul Caduff

Heumilchbetrieb Silofrei Paul Caduff

Heumilchbetrieb Silofrei Familie Caduff

Familie Caduff auf Ihrem Betrieb

 

Heumilchbetrieb Silofrei Paul Caduff – Lumnezia GR

„Gesunde Kühe, die Leistung aus eigenem Futter bringen.“

Betriebsspiegel
  • Standort: Lumnezia GR, 1300 m ü. M.
  • Betriebsform: Heumilchbetrieb ohne Ackerbau
  • Produktion: Heu‑Milch für Käse
  • Tierbestand: 24 Milchkühe, ca. 40 Stück Jungvieh
  • Besonderheiten: Alpung, Neubau Stall & Wohnhaus 2023
  • Fütterung: maximaler Einsatz von betriebseigenem Futter,
    kein Zukauf von Luzerne, Zuckerrüben‑Schnitzel, Biertreber oder Proteinfutter
Die besondere Situation

Paul Caduff wollte eine Herde, die gesund, wirtschaftlich und weitgehend unabhängig von Zukäufen ist.

Die Herausforderung: Alkalose in der silofreien Fütterung.

Ein Satz der den Wendepunkt verdeutlicht:
„Wir brauchen zur Dürrfutterration noch etwas Saures.“

Mit dem NutriForm‑Konzept gegen Alkalose, Apfelessig und einer neu strukturierten Ration begann ein Lernprozess, der zu einem tieferen Verständnis der Heufütterung führte.

Erfolge
  • Startphasenkonzept → langsamer gleichmässiger Laktationsstart (ca. 0,2 L pro Tag Milchleistungssteigerung bis rund um den 40. L-Tag), maximale Persistenz
  • Ergänzung mit einfachen Komponenten (Maismehl, Hafer, Gerste)
  • Tierindividuelle Fütterung über Futterstation für maximale Persistenz
  • Stabile, wirtschaftliche Herde
  • Kälberaufzucht nach 3‑Phasen‑Konzept → höhere Zunahmen, bessere Gesundheit, Grundvoraussetzung für eine langlebige Kuh
Und bei mir?
  • Wie stabil ist die Pansenfunktion meiner Herde?
  • Nutze ich einfache Ergänzungskomponenten optimal?
  • Könnte ein Startphasenkonzept meine Persistenz verbessern?

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Roboter & Alpung – Betrieb Ruedi & Thomas Bäbi, Landquart GR

„Konstanz trotz Alpung – und das als Roboterbetrieb.“

Betriebsspiegel
  • Standort: Landquart GR (Pachtbetrieb)
  • Tierbestand: 72 Milchkühe am Roboter
  • Weitere Betriebszweige: Aufzucht, Munimast, Schafe, Legehennen
  • Fläche: 60 ha (2/3 Grünland, 1/3 Ackerbau)
  • Alp: 30 Milchkühe + gesamte Aufzucht
  • Direktvermarktung: Obst, Alp‑Produkte, Eier
Die besondere Situation

Die Brüder Bäbi wollten hohe Grundfutteraufnahme, stabile Leistung und minimale Antibiotikaeinsätze – trotz Alpung der Teilherde und Roboterbetrieb im Tal.

Sie reduzierten die Anzahl Futterkomponenten und setzten auf Struktur, Stroh und NutriForm‑Leckfutter.

Ein entscheidender Schritt war der Einsatz der Kräutermischung HerbAll Liver, der die Tiergesundheit deutlich verbesserte und TradiLin (spezielle Leinsaat-Futter) mit wertvollen  Omega3 Fettsäuren.

Erfolge
  • 4 Laktationen im Durchschnitt
  • Sehr hohe Grundfutteraufnahme
  • 2400 Liter Tagesmilchmenge im Winterhalbjahr
  • Gleichmäßige Leistung auch auf der Alp
  • Kraftfutterreduktion → Ideal‑Kurve Nutri-Form erreicht
  • Deckungsbeitrag 1 um 20 % gesteigert
Und bei mir?
  • Wie stabil ist meine Leistung während der Alpung?
  • Nutze ich Strukturkomponenten konsequent genug?
  • Könnte eine Kräutermischung meine Tiergesundheit verbessern?

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Betrieb Marco Meier - Bötzberg

 

Anders denken, anders handeln – Betrieb Marco Meier, Bötzberg

„Prophylaxe statt Reparatur – und das mit Erfolg.“

Betriebsspiegel
  • Standort: Bötzberg
  • Tierbestand: 40 Milchkühe (HF, RH, BS, Jersey)
  • Aufzucht: Eigen + Vertragsaufzucht
  • Fütterung: Voll‑TMR, Silo‑Milchproduktion
  • Fläche: 20 ha LN
Die besondere Situation

Marco Meier suchte nach Lösungen für Melkstandsprobleme, Leistungsrückgänge und Aufzuchtdefizite.

NutriForm setzte auf prophylaktische Fütterung, Digestifibre, und sogar auf die Harmonisierung von Magnetfeldern und Radon‑Belastung.

Ein Zitat aus dem Dokument zeigt die Beziehung:
„Ich spürte sofort, dass ich ernst genommen wurde.“

Erfolge
  • Stabile Leistungen nach Behebung der Erdungsprobleme
  • Roboterbetrieb → weniger Routinearbeit
  • Sichtbare Erfolge in der Aufzucht
  • Weniger Stressfaktoren im Stall
  • Minimaler Antibiotikaeinsatz
Und bei mir?
  • Wo liegen versteckte Stressfaktoren in meinem Stall?
  • Nutze ich prophylaktische Fütterung konsequent genug?
  • Wie stabil ist meine Aufzucht wirklich?

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Bio Betrieb Demeter

Bio Betrieb Demeter

Betrieb Jürg Hubacher Ekkarthof

Betrieb Jürg Hubacher Ekkarthof

 

Bio‑Demeter‑Betrieb Ekkarthof – Jürg Hubacher

„Je gesünder die Herde, je älter die Kühe – desto wirtschaftlicher der Betriebszweig Milchvieh.“

Der Bio‑Demeter‑Betrieb Ekkarthof zeigt, wie moderne Technik, klare Fütterungsstrategien und ein besonderer sozialer Auftrag miteinander harmonieren können.

Jürg Hubacher führt seinen Betrieb mit grosser Ruhe und einem starken Fokus auf die Menschen, die ihm anvertraut sind. Die Tiere profitieren von dieser Haltung – und die digitale Unterstützung durch innoMOO sorgt dafür, dass die Herde trotz der besonderen Betriebsstruktur jederzeit im Blick bleibt.

Betriebsspiegel Ekkarthof
  • Standort: Region Ekkarthof
  • Betriebsform: Bio‑Demeter‑Milchviehbetrieb
  • Milchproduktion: Antibiotikafreie Industriemilch
  • Betriebsübernahme: 2012
  • Tierbestand: 100 Tiere
    • 45 Milchkühe im Boumatic‑Roboterlaufstall mit automatischer Fütterung
    • 80 Aufzuchttiere im Laufstall
  • Futterbasis: Grünland mit Ackerbau
  • Aufzucht: Externer Aufzuchtbetrieb, 15 Minuten entfernt
  • Technik: innoMOO‑Monitoring mit dem Roboterprogramm gekoppelt
Die besondere Situation – Landwirtschaft mit sozialem Auftrag

Der Ekkarthof ist ein besonderer Ort: Jürg Hubacher arbeitet mit Menschen, die Unterstützung brauchen und im Betrieb eine sinnvolle Aufgabe finden. Sein Fokus liegt deshalb oft stärker auf den Menschen als auf den Tieren – und genau hier wird die moderne Technik zum entscheidenden Partner.

Das Robotermelken sorgt für gleichmäßige, ruhige Melkarbeit, unabhängig davon, wer gerade im Stall hilft.
Das innoMOO‑Monitoring, mit dem das Roboterprogramm verbunden ist, liefert ihm alle wichtigen Informationen über Aktivität, Gesundheit und Verhalten der Tiere – auch dann, wenn seine Aufmerksamkeit bei den Mitarbeitenden liegt.

So entsteht ein System, das sowohl den Menschen als auch den Tieren gerecht wird:

  • klare Abläufe
  • ruhige Melkprozesse
  • automatische Gesundheitsüberwachung
  • stabile Fütterung
  • verlässliche Daten für Entscheidungen
Erfolge des Betriebs Hubacher

Die Ergebnisse zeigen, wie gut das System funktioniert:

  • Für Bio‑Demeter sehr gute Milchmengen
    Die Kombination aus Weide, Ruhe und automatischer Fütterung trägt die Leistung.
  • Optimiertes Weide‑ und Fütterungsmanagement
    Die Tiere wechseln ruhig zwischen Fressen, Liegen und Melken.
  • Liegezeiten bestimmen die Fütterung – und damit die Milchleistung
    Ein klarer, natürlicher Rhythmus sorgt für stabile Verdauung und Gesundheit.
  • Tiergesundheit und Prophylaxe stehen im Vordergrund
    Je gesünder die Herde, desto älter die Kühe – und desto wirtschaftlicher der Betrieb.
Und bei mir?
  • Wie stark beeinflussen Liegezeiten die Milchleistung meiner Herde?
  • Nutze ich die Weideführung konsequent genug, um Ruhe und Struktur zu fördern?
  • Könnte ein digitales Monitoring meine Arbeit erleichtern, wenn mein Fokus nicht immer bei den Tieren liegt?
  • Wie gut ist mein Schnittzeitpunkt auf die Bedürfnisse meiner Herde abgestimmt?

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Simmental - Anbindehaltung mit innoMOO

Simmental - Anbindehaltung mit innoMOO

Familienbetrieb - Martina und Roland Schletti

Familienbetrieb - Martina und Roland Schletti

 

Familienbetrieb Martina und Roland Schletti – Simmental

„Gesundheit und langlebige Kühe haben Priorität – Leistung ist ein langjähriger Prozess.“

Betriebsspiegel

Der Familienbetrieb Schletti im Simmental setzt auf eine klare Grundhaltung: Gesundheit geht vor Leistung, und eine langlebige Kuh ist das Ergebnis konsequenter Arbeit über viele Jahre.

Die Betriebsführung ist geprägt von Ruhe, Übersicht und einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse der Tiere.

Mit der Kombination aus Anbindehaltung, innoMOO‑Monitoring und einer durchdachten Fütterungsstrategie schafft die Familie Schletti eine stabile, gesunde Herde, die ihre Leistung aus dem Grundfutter entwickelt.

  • Standort: Simmental
  • Betriebsform: Familienbetrieb
  • Tierbestand: 100 Tiere
    • 20 Milchkühe im Anbindestall
    • 80 Aufzuchttiere im Laufstall
  • Futterbasis: Grünlandbetrieb ohne Ackerbau
  • Sommer: Alpung
  • Milchproduktion: Industriemilch
  • Betriebsübernahme: 01. April 2025
  • Technik: innoMOO‑Monitoring im Anbindestall
Die besondere Situation

Die Schletti‑Herde wird im Anbindestall gemolken und gefüttert – eine Haltungsform, die viel Ruhe, Übersicht und Nähe zum Tier ermöglicht. Gleichzeitig stellt sie hohe Anforderungen an die Beobachtung: Veränderungen im Verhalten, Fresspausen oder beginnende Gesundheitsprobleme müssen früh erkannt werden.

Hier unterstützt innoMOO den Betrieb entscheidend. Die Kombination aus Brunstüberwachung, Gesundheitsmonitoring und Verhaltensdaten ermöglicht es, die Tiere im Anbindestall genauso präzise zu überwachen wie in einem modernen Laufstall.

„Brunstüberwachung und Gesundheitsmonitoring im Anbindestall unterstützen uns bei den Betriebs‑Zielen.“

Fütterung – Siloration mit Krüsch und TradiLin

Die Fütterung basiert auf einer stabilen Siloration, ergänzt durch:

  • Krüsch (Maismehl‑Strukturkomponente)
  • TradiLin (extrudierte Leinsaat für Omega‑3‑Fettsäuren)

Diese Kombination stärkt den Stoffwechsel, stabilisiert die Pansenfunktion und unterstützt die Eutergesundheit.

Gerade in der Anbindehaltung ist eine ruhige, strukturreiche Ration entscheidend, damit die Tiere gleichmäßig fressen und die Verdauung stabil bleibt.

Erfolge

Die Ergebnisse der letzten Monate zeigen, wie gut das System funktioniert:

  • Der Glanz der Tiere spiegelt die innere Gesundheit wider.
    Eine gesunde Kuh zeigt sich zuerst im Fell – ein Zeichen für stabile Verdauung und guten Stoffwechsel.
  • Futterpausen erleichtern den Arbeitsablauf.
    Durch klar strukturierte Fütterungszeiten und ruhige Abläufe wird die Arbeit effizienter und die Tiere bleiben ausgeglichen.
  • Die Aufzuchtphase nach NutriForm ist ein wichtiger Teil des Erfolges.
    Die dreiphasige Aufzucht sorgt für stabile Jungtiere, die später als Milchkuh gesund und leistungsfähig bleiben.
Und bei mir?
  • Wie gut erkenne ich Veränderungen im Verhalten meiner Kühe im Anbindestall?
  • Nutze ich digitale Monitoring‑Systeme bereits so, dass sie meine tägliche Arbeit erleichtern?
  • Ist meine Ration ausreichend strukturiert, um Pansenruhe und Gesundheit zu fördern?
  • Wie konsequent setze ich das Aufzuchtkonzept um, damit die Jungtiere später langlebige Kühe werden?

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Nebenerwerbsbetrieb

Nebenerwerbsbetrieb

Die zwei Nutri-Form Berater David Ming (l.) und Dirk Bechmann

Die zwei Nutri-Form Berater David Ming (l.) und Dirk Bechmann

 

Nebenerwerbsbetrieb David Ming – Küssnacht am Rigi

„Ein Neuanfang braucht Zeit, konsequentes Handeln und Vertrauen in die tägliche Arbeit.“

Der Betrieb von David Ming zeigt eindrucksvoll, wie sich ein Nebenerwerbsbetrieb mit klaren Strukturen, moderner Technik und konsequentem Fütterungsmanagement erfolgreich entwickeln kann. Mit der Betriebsübernahme zu Ostern 2026 begann für ihn ein neuer Abschnitt – geprägt von ruhigen Abläufen, gezielter Beobachtung und dem Anspruch, die Herde trotz begrenzter Stallzeit optimal zu führen.

Betriebsspiegel
  • Standort: Küssnacht am Rigi
  • Betriebsform: Nebenerwerb
  • Tierbestand: 15 Milchkühe mit Nachzucht
  • Futterbasis: Silagebetrieb ohne Maissilage
  • Milchproduktion: Industriemilch
  • Betriebsübernahme: Ostern 2026
  • Technik: innoMOO‑Monitoring zur Überwachung während der Abwesenheit
Die besondere Situation – Nebenerwerb mit professionellem Anspruch

David Ming arbeitet tagsüber für NutriForm im Bereich Verkauf und Fütterungsberatung. Sein eigener Betrieb muss deshalb morgens und abends geführt werden – mit klaren Fütterungszeiten, effizienten Abläufen und einer Herde, die stabil und zuverlässig funktioniert.

Hier spielt innoMOO eine zentrale Rolle: Das System liefert ihm während seiner Abwesenheit alle wichtigen Informationen über Aktivität, Gesundheit und Verhalten der Tiere. So kann er auch aus der Distanz beurteilen, ob die Herde ruhig frisst, ob einzelne Tiere Auffälligkeiten zeigen oder ob sich die Brunst ankündigt.

Ein besonderer Vorteil seines Betriebs: David kann neue Futterkomponenten selbst testen, bevor er sie anderen Betrieben empfiehlt. Seine Herde bringt somit wertvolle Praxiserkenntnisse, das ihm hilft, Futterakzeptanz und Wirkung realistisch einzuschätzen.

Erfolge des Betriebs Ming

Die Kombination aus konsequentem Management, digitaler Überwachung und fachlicher Erfahrung zeigt klare Ergebnisse:

  • Der Glanz der Tiere spiegelt die innere Gesundheit wider. Eine ruhige Verdauung und stabile Stoffwechselwerte zeigen sich zuerst im Fell.
  • Futterpausen erleichtern die Arbeitsabläufe. Durch klare Fütterungszeiten bleibt der Tagesrhythmus der Tiere konstant – und die Arbeit effizient.
  • Die Aufzuchtphase nach NutriForm ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Die dreiphasige Aufzucht sorgt für gesunde Jungtiere, die später als Milchkuh zuverlässig arbeiten.
  • innoMOO ermöglicht professionelle Herdenführung trotz Nebenerwerb. Warnungen, Aktivitätsdaten und Verhaltensmuster geben Sicherheit, auch wenn der Landwirt nicht im Stall ist.
Und bei mir?
  • Wie gut erkenne ich Veränderungen in meiner Herde, wenn ich nicht ständig im Stall bin?
  • Könnte ein digitales Monitoring meine Arbeitszeit effizienter machen?
  • Nutze ich die Aufzuchtphase konsequent genug, um später langlebige Kühe zu erhalten?
  • Welche Futterkomponenten könnte ich testen, um meine Ration weiter zu optimieren?

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Nutri-Form SA
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